1921-1930 - BZV Alberschwende

Chronik 1921-1930

 

1921

Über das Vereinsgeschehen bestehen keine Unterlagen.

Der Verein hat für 25 Mitglieder Beiträge entrichtet. In dem im Archiv des VIV aufliegenden Mitgliederbuch sind für dieses Jahr 24 Mitglieder eingetragen.[1]

Als neue Mitglieder scheinen auf:

Alois Bereuter, geb. 26.06.1865, Tannen 275

Otto Eberle, geb. 08.05.1898, Bereute 95

Franz Josef Geiger, geb. 04.08.1885, Hof 7

Konrad Geuze, geb. 21.10.1851, Hof 356

Martin Huber, geb. 17.02.1888, Bühel 221

Gebhard Gmeiner, geb. 27.08.1891, Feld 232

Ludwig Spettel, geb. 10.09.1880 Bühel 222.

Bernardina Eberle, Buch, HNr 50, hat die Imkerei aufgegeben uns ist nicht mehr Vereinsmitglied.

Der Kassastand beträgt 85,31 Kronen.[2]


1922

Über das Vereinsgeschehen bestehen keine Unterlagen. Es kann jedoch berechtigt angenommen werden, daß in diesem Jahr der Obmannwechsel von Anton Berlinger zu Franz Josef Geiger erfolgt ist. Die Annahme begründet sich durch den Artikel in der Tiroler-Vorarlberger Bienenzeitung im Jahre 1923 (siehe 1923).

Der Verein hat für 23 Mitglieder Beiträge bezahlt.[3] In dem im Archiv des VIV aufliegenden Mitgliederbuch sind für dieses Jahr 28 Mitglieder eingetragen. [4]

Maria Katharina Winder, Hof 376, hat die Bienenhaltung aufgegeben. Sie ist die Tochter vom dem 1911 verstorbenen Obmann Eduard Winder und hat im Alter von 16 Jahren den Bienenstand von ihrer Mutter, als diese 1916 gestorben ist, übernommen und weitergeführt.

Als neue Mitglieder scheinen auf:

Johann Gunz, Bildstein, Oberbildstein.

Jakob Sohm, geb. 09.05.1856 Unterrain 180.

Der Kassastand beträgt 89,-- Kronen.[5]


1923

Über das Vereinsgeschehen bestehen keine Unterlagen. Im dem im Archiv des VIV aufliegenden Mitgliederbuch wurden für die Jahre 1923 und 1924 keine Eintragungen getätigt.

Am 23. März ist Konrad Flatz, Bühel 221, im 63. Lebensjahr verstorben. Die Imkerei wurde von seinem Schwiegersohn Martin Huber weitergeführt.

In der Tiroler-Vorarlberger Bienenzeitung[6] wird folgendes mitgeteilt:

„Alberschwende. Vollversammlung. Der Zweigverein Alberchwende hielt am 12. August d.J., nachmittags, im Gasthaus zur „Brauerei“ eine gut besuchte Vollversammlung ab. Obmann Geiger eröffnete die Tagung und Wanderlehrer Kützler aus Hittisau hielt einen eingehenden Vortrag über die Einwinterung als solche und ihre Bedeutung  als erste grundlegende Arbeit für das kommende Bienenjahr. Einer regen Aussprache über verschiedene Imkerfragen folgte zum Schlusse ein Besuch mehrerer Bienenstände. Seit 1911 war kein Wanderlehrer mehr in Alberschwende und ist es dem rührigen Eingreifen des Obmannes Geiger zu verdanken, daß der edlen Bienenzucht nicht vergessen wird und sie wieder neue Blüten und Blätter treibt. Das beste Beispiel ist die Tat. Darum unentwegt voran und immer neue Jünger gewonnen. Imkerheil!“.

Im Vereinsgebiet wurden nur noch 65 Völker gezählt.[7]

Der Verein hat 30 Mitglieder.[8]

Der Kassastand beträgt 89.-- Kronen.[9] Es gab keine Zinsgutschrift gegenüber dem letzten Jahr.


1924

Über das Vereinsgeschehen bestehen keine Unterlagen. Im dem im Archiv des VIV aufliegenden Mitgliederbuch wurden für die Jahre 1923 und 1924 keine Eintragungen getätigt.

Der an den Landesverband abzuführende Mitgliedsbeitrag pro Imker betrug 17.000.-- Kronen.[10]

Der Verein hat 32 Mitglieder.[11]

Als neues Mitglied scheint Konrad Huber, geb. 26.05.1902, Zoll 85, auf.

Der Kassastand beträgt 284.900.-- Kronen.[12]


1925

Über das Vereinsgeschehen bestehen keine Unterlagen.

Der Verein hat für 36 Mitglieder Beiträge entrichtet.[13] In dem im Archiv des VIV aufliegenden Mitgliederbuch sind für dieses Jahr 36 Mitglieder eingetragen.[14]

Franz Josef Geiger, geb. 04.08.1885, Hof 7, muß zumindest in diesem Jahr Obmann gewesen sein, denn sein Nachfolger Kaplan Hermann Kopf, der 1926 die Obmannstelle übernommen hat, erzählte dieses dem Verfasser. Siehe auch Abhandlungen im Jahre 1926.

In der Mitgliederliste scheinen folgende neue Namen auf:

Thomas Geuze, geb. 16.05.1905 Moos, nachher Tannen 278

Konrad Gmeiner, geb. 15.05.1881 Tannen 283

Johann Georg Hopfner, geb. 22.04.1877, Dornbirn, Adelsgehr 4

Konrad Österle, geb. 31.08.1879, Stauder 75

Christian Schedler, Bildstein, Loban

Georg Stadelmann, geb. 03.09.1901, Tannen 280. (Als Mitglied ist sein Vater Franz Josef Stadelmann eingetragen, der selbst nicht Imker war).

Konrad Österle dürfte die Imkerei im gleichen Jahr wieder aufgegeben haben, da bei ihm keine weiteren Mitgliedsjahre festgestellt wurden.

Johann Gunz aus Bildstein, Sylvester Flatz, Hinterfeld 126, Jakob Sohm, Unterrain 180, Ludwig Spettel, Bühel 222, und Johann Gunz, Oberbildstein, haben die Bienenhaltung aufgegeben.

Der an den Landesverband abzuführende Beitrag pro Mitglied betrug 22.000.-- Kronen.[15]

Die Schillingwährung wurde eingeführt. Für den Kassastand von 284.900.-- Kronen gab es eine Gutschrift von 28,49 Schilling.[16]


1926

Über das Vereinsgeschehen bestehen keine Unterlagen. Aus dem Protokoll vom Jahre 1928 geht hervor, daß die Generalversammlung am 17. Jänner abgehalten wurde. Dabei wurde beschlossen, daß die Mitglieder, welche nicht zur Versammlung erscheinen mit einem Schilling Strafe belegt werden.

Bei dieser Versammlung muß Kaplan Hermann Kopf, geb. 13.04.1901, zum Obmann gewählt worden sein. Sein Vorgänger war der Bäcker Franz Josef Geiger, geb. 04.08.1885, Hof 7.[17] Hermann Kopf war vom 01.10. 1925 bis 01.10.1928 Kaplan in Alberschwende, scheint, obwohl er nachweislich Obmann war, aber in keinem der Mitgliederbücher im Archiv des VIV als Mitglied unseres Vereines auf.

Der an den Landesverband abzuführende Mitgliedsbeitrag betrug 3.-- S.[18] Im dem im Archiv des VIV aufliegenden Mitgliederbuch wurden für die Jahre 1926 keine Eintragungen getätigt.

Als neue Mitglieder scheinen auf:

Maria Anna Spettel, geb. 03.06.1873, Zipfel 13

Vinzenz Stadelmann, geb. 14.03.1880, Achrain 80 und

Sophie Willam, geb. 26.10.1881, Reute 291.

Der Sohn von Sophie Willam, Konrad Willam, geb. 08.09.1911, war ab diesem Jahr immer aktiver Imker. Sophie Willam hat ebenfalls die Bienen betreut. Die Mitgliedschaft hat bis 1950 nur auf Sophie Willam gelautet. Da aber - wie erwähnt - Konrad Willam auch ab diesem Zeitpunkt aktiver Imker war,  wurde ihm die Vereinsmitgliedschaft ab 1926 angerechnet. Konrad Willam teilte dem Verfasser persönlich mit, daß er schon 1925 beim damaligen Pfarrer Berchtold von Müselbach einen Bienenzuchtkurs besucht habe. Er habe beim Pfarrer viel über die Bienen gelernt und als er nach Großdorf versetzt worden sei, habe er ihm das Bienenhaus mit 4 Strohkörben geschenkt. Alois Berchtold war von 1919 bis 1930 Pfarrer in Müselbach.[19] Auch er scheint in den bereits erwähnten unvollständigen Mitgliederbüchern nicht als Mitglied auf.


Kaspar Köb, Dornbirn, Adelsgehr 2, muß zwischen 1926 und 1928 die Imkerei aufgegeben haben und aus dem Verein ausgetreten sein. Er scheint im neuen Mitgliederbuch des VIV, welches 1929 angelegt wurde nicht mehr auf. Das alte Mitgliederbuch endet mit dem Jahre 1925.

Am 14. Dezember ist im Alter von 70 Jahren Franz Martin Geiger, Weitloch 244, verstorben.

Der Verein hat 30 Mitglieder.[20] Der Kassastand beträgt 33,75 S.[21]


1927

Über das Vereinsgeschehen bestehen keine Unterlagen.

Am 1. Mai ist im 76. Lebensjahr Konrad Geuze, Hof 356, verstorben.

Am 10. November ist Melchior Dür, Burgen 184, im Alter von 70 Jahren gestorben. Der Bienenstand wird von seinem Sohn Erwin Dür weitergeführt.

Der Verein hat 30 Mitglieder.[22] Im dem im Archiv des VIV aufliegenden Mitgliederbuch wurden für das Jahr 1927 keine Eintragungen getätigt.

Der Kassastand beträgt 35,83 S.[23]


1928

Das erste erhalten gebliebene Protokoll berichtet von der Jahreshauptversammlung am 27. Jänner  im Gasthaus Brauerei. Bei der Versammlung beantragte Vinzenz Stadelmann ein Protokollbuch zu kaufen. Dieser Antrag wurde einstimmig angenommen.

Ab diesem Zeitpunkt wurden zumindest alle Jahreshauptversammlungen, sofern solche überhaupt abgehalten wurden, in diesem Buch protokolliert. Auch andere Versammlungen wurden anfänglich darin protokolliert. Es ist also Vinzenz Stadelmann zu verdanken, daß uns wichtige Unterlagen erhalten geblieben sind.

Bei den Neuwahlen wurde HH Kaplan Hermann Kopf zum Obmann, zum Stellvertreter Alfons Sohm, Schwarzen 26 und zum Kassier Otto Eberle, Bereute 95 gewählt. Weitere Vereinsfunktionäre wurden offenbar nicht gewählt. Das Protokoll wurde von Alfons Sohm verfaßt.

Bei der Versammlung wurde auch ein Seuchen- und Trachtausschuß gewählt. Diesen Ausschüssen gehörte der Obmann HH Hermann Kopf, Anton Berlinger und Vinzenz Stadelmann an. Wielange diese Ausschüsse bestanden haben, ist nicht bekannt, da in weiterer Folge nie mehr darüber berichtet wurde.

Behandelt wurde in der Versammlung hauptsächlich die Zuckerbestellung und die Einhebung einer Strafe in der Höhe von einem Schilling für diejenigen Mitglieder, welche nicht zur Versammlung erscheinen. Die Einhebung dieser Strafe sei schon bei der Versammlung am 17. Jänner 1926 beschlossen und protokolliert worden. Anton Berlinger wurde als Delegierter zum Besuch auswärtiger Versammlungen bestellt. Für den Besuch einer solchen Versammlung wurden ihm Spesen in der Höhe von 3.-- S gewährt.

Der Verein hatte 23 Mitglieder. Im März waren es noch 26. Der Vereinsbeitrag betrug 3.-- S.

Der Kassastand beträgt 36,59 S.

Am 1. Oktober wurde Obmann Kaplan Hermann Kopf als Frühmesser nach Gisingen versetzt.

Am 21. Oktober wurde eine Generalversammlung einberufen und um 15.00 Uhr im Gasthaus Brauerei abgehalten. Grund dafür war die Neuwahl eines Obmannes weil HH Kaplan Hermann Kopf aus Alberschwende abberufen wurde.


Als Obmannkandidaten wurden

Vinzenz Stadelmann, Anton Berlinger und Otto Eberle

vorgeschlagen. Bei der Wahl erhielt Vinzenz Stadelmann, Achrain 80 die Mehrheit. (In der Folge werden Wahlen nur dann angeführt, wenn es dadurch eine Änderung in der Vereinsleitung gegeben hat).

Anton Berlinger beantragte zur nächsten Versammlung den Obmann des Imkerbundes Franz Fußenegger aus Dornbirn einzuladen, damit dieser über den Zweck des Vereines referiere und wieder neues Leben in den Verein bringe.

Bei der Jahreshauptversammlung am 16. Dezember, um 15.00 Uhr im Gasthaus Brauerei wurde das von Berlinger beantragte Referat gehalten. Dabei wurde besonders die Haftpflicht, die mit der Bezahlung des Vereinsbeitrages geleistet wird und Schäden im Einzelfall bis 8.000.-- S decke, hervorgehoben. Weiters behandelt wurde die Abgrenzung zwischen dem heimischen und ausländischen Honig und die Milbenseuche, die schon ganze Stände vernichtet habe. Im Protokoll wird berichtet, daß der Verein nur noch 23 Mitglieder habe.

Der Mitgliedsbeitrag wurde auf 4.-- S erhöht. Von diesem Betrag mußten dem Imkerbund 3.-- S abgeführt werden.

Im Mitgliederbuch des VIV scheinen in diesem Jahr folgende neue Mitglieder auf:

Adolf Bereuter, geb. 19.02.1914, Ahornach 53, später Ahornach 56 und zuletzt Weitloch 633

Erwin Dür, geb. 27.11.1906, Burgen 184

Adolf Gmeiner, geb. 04.01.1910, Dreßlen 240, später Weitloch 246

Kaspar Gmeiner, geb. 11.02.1868. Weitloch 246

Dr. Josef Schedler, geb. 29.10.1899, Gmeindearzt

Georg Winder, geb. 20.11.1900, Nannen 374 und

Josef Zengerle, geb. 13.09.1912, Unterrain 179.

Bei Dr. Josef Schedler sind als nächste Mitgliedsjahre die Jahre 1942 bis 1944 angegeben.

Konrad Bereuter, Stauder 72, Thomas Geuze, Moos, Baptist Schedler, Hinterfeld 122,  Christian Schedler, Bildstein, Loban, und Theresia Dorner, Witwe des 1917 verstorbenen Obmannes Paul Dorner, haben aufgehört zu imkern.

Im Mitgliederbuch im Archiv des VIV sind 38 Mitglieder eingetragen.[24]

Der Kassastand beträgt 22,29 S. Davon sind auf dem Sparbuch 7,73 S.[25]


1929

Am 27. Jänner wurde eine Versammlung einberufen. Sie ist als außerordentliche Generalversammlung protokolliert. Es wurde berichtet, daß der Verein nur noch 20 Mitglieder habe, die den Vereinsbeitrag bezahlt haben. Anlaß dieser Versammlung war die Bestellung von Schwärmen. Der Vorarlberger Imkerbund hatte eine Schwarmvermittlungsstelle eingerichtet. Das erste Kilo eines Schwarmes kostete 15.-- S und jede weiteren 100 Gramm Bienen 1.-- S. Der Imkerbund subventionierte den Ankauf eines Schwarmes mit 5.-- S. Bei der Versammlung wurden 9 Schwärme bestellt. Die Reihenfolge der Vergabe der Schwärme wurde ausgelost und sah so aus:

                            1. Gebhard Gmeiner, Feld 232

                            2. Alfons Sohm, Schwarzen 26

                            3. Georg Bereuter, Eck 199

                            4. Vinzenz Stadelmann, Achrain 80

                            5. Alfons Sohm, Schwarzen 26,

                            6. Vinzenz Stadelmann, Achrain 80

                            7. Georg Bereuter, Eck 199

                            8. Melchior Dür, Burgen 184

                            9. Vinzenz Stadelmann, Achrain 80.

Am 4. März ist Konrad Flatz, Gschwend 343, im Alter von 60 Jahren gestorben.

Am 16. März verstarb im Alter von 74 Jahren Johann Georg Schedler, Eck 199. Er war der erste Obmannstellvertreter. Wielange seine Funktion gedauert hat, ist nicht bekannt. Sein Schwiegersohn Georg Bereuter übernahm den Bienenstand.

Am 26. Mai wurde eine Versammlung abgehalten, weil die ersten beiden Schwärme aus Fußach und Höchst eingetroffen sind. Es handelte sich um einen Vor- und einen Nachschwarm. Zwischen Gebhard Gmeiner und Alfons Sohm wurde ausgelost welchen Schwarm sie bekommen. Bei der Versammlung wurde noch geklärt, daß man mit der Qualität des im Frühjahr gelieferten Zuckers nicht zufrieden war. Der Obmann wurde beauftragt, sich bei Großkaufleuten nach dem Zuckerpreis zu erkundigen. Weiters wurde er beauftragt, dafür zu sorgen, daß Stände, bei denen die Bienen gestorben sind, gereinigt werden, um eine Seuchenverbreitung zu verhindern.


Am 11. August wurde zur Zuckerbestellung eine Versammlung einberufen. 100 kg Kristallzucker kosteten 94.-- S. 15 der 22 Vereinsmitglieder haben Zucker von 3 bis 100 kg bestellt. Die durchschnittlich bestellte Menge lag zwischen 10 und 20 kg.

Am 29. Dezember wurde Jahreshauptversammlung im Gasthaus Brauerei abgehalten. Dabei berichtete der Obmann von der Versammlung des Vorarlberger Imkerverbandes (hier wurde erstmals dieser Name genannt).

Otto Eberle beantragte von der Vereinskasse Kunstwaben (Mittelwände) anzukaufen oder einen Wanderlehrer zu einem Vortrag zu bestellen. Die Entscheidung fiel zugunsten der Bestellung eines Wanderlehrers.

Bei den Neuwahlen wurde Vinzenz Stadelmann, Achrain 80, zum Obmann, Anton Berlinger. Schwarzen 368, zum Obmannstellvertreter und Otto Eberle, Bereute 95 zum Schriftführer und Kassier gewählt.

Als neue Mitglieder scheinen auf:

Georg Bereuter, geb. 12.06.1894, Eck 199

Adalbert Dür, geb. 28.10.1884  Rohnen 110

Josef Freuis, geb. 11.10.1899 Schwarzenberg, Maltach 291 und

Michael Muxel, geb. 24.12.1875, Weitloch 248. Tatsächlicher Imker war aber sein Sohn Anton Muxel.

Josef Freuis dürfte die Bienenhaltung noch im gleichen Jahr wieder aufgegeben haben, da bei ihm keine weiteren Mitgliedsjahre vermerkt sind. Gebhard Hopfner, Fischbach 193, hat die Imkerei aufgegeben.

Der Verein hat für 22 Mitglieder Beiträge bezahlt.[26] In dem im Archiv des VIV aufliegenden Mitgliederbuch sind für dieses Jahr 26 Mitglieder eingetragen.[27]

Der Kassastand beträgt 46,53 S.


1930

Am 22. April ist Kaspar Gmeiner, Bereute 93, im 62. Lebensjahr verstorben. Kaspar Gmeiner gehörte sicher zu den Gründungsmitgliedern, denn er wurde bei der Vereinsgründung zum Beirat gewählt. Wielange er diese Funktion ausgeübt hat, ist nicht bekannt.

Die Jahreshauptversammlung wurde am 28. Dezember im Gasthaus Brauerei abgehalten. Das Ernteergebnis in diesem Jahr wurde als mittelmäßig bis schlecht bezeichnet. Anton Berlinger berichtete von der Jahreshauptversammlung des Vorarlberger Imkerverbandes und erwähnte das zu erwartende Seuchenentschädigungsgesetz und die beschlossene Honigschutzverordnung. Weiters berichtete er, daß die Milbenseuche mit dem Frow´schen Mittel behandelt werde.

Beschlossen wurde, im Frühjahr sämtliche Bienenvölker auf den Gesundheitszustand untersuchen zu lassen.

Friedrich Lässer, geb. 25.09.1898, Müselbach 299, ist dem Verein beigetreten. Konrad Gmeiner, Tannen 283, betreut keine Bienen mehr.

Der Verein hat für 23 Mitglieder Beiträge bezahlt.[28] In dem im Archiv des VIV aufliegenden Mitgliederbuch sind für dieses Jahr 28 Mitglieder eingetragen.[29]

Der Kassastand beträgt 67,23 S.




[1] Siehe Kopien im Abschnitt IX

[2] Sparbuch des Bienenzweigvereines Alberschwende

[3] Mitgliederbeiträge laut Kassabuch im Archiv des VIV

[4] Siehe Kopien im Abschnitt IX

[5] Sparbuch des Bienenzweigvereines Alberschwende

[6] Tiroler-Vorarlberger Bienenzeitung, Jahrgang 1923, Nr. 10/11, Seite 246

[7] Tiroler-Vorarlberger Bienenzeitung, Jahrgang 1925, Nr. 5, Seite 136

[8] Mitgliederbeiträge laut Kassabuch im Archiv des VIV

[9] Sparbuch des Bienenzweigvereines Alberschwende

[10] Tiroler-Vorarlberger Bienenzeitung, Jahrgang 1924, Nr. 1, Seite 28

[11] Mitgliederbeiträge laut Kassabuch im Archiv des VIV

[12] Sparbuch des Bienenzweigvereines Alberschwende

[13] Mitgliederbeiträge laut Kassabuch im Archiv des VIV

[14] Siehe Kopien im Abschnitt IX

[15] Tiroler-Vorarlberger Bienenzeitung, Jahrgang 1924, Nr. 1, Seite 28

[16] Sparbuch des Bienenzweigvereines Alberschwende

[17] Persönliche Mitteilung von HH. Kopf an den Verfasser im Jahre 1990

[18] Tiroler-Vorarlberger Bienenzeitung, Jahrgang 1926, Nr. 1, Seite 3

[19] Heimatbuch Alberschwende, Seite 101

[20] Mitgliederbeiträge laut Kassabuch im Archiv des VIV

[21] Sparbuch des Bienenzweigvereines Alberschwende

[22] Mitgliederbeiträge laut Kassabuch im Archiv des VIV

[23] Sparbuch des Bienenzweigvereines Alberschwende

[24] Siehe Kopien im Abschnitt IX

[25] Sparbuch des Bienenzweigvereines Alberschwende

[26] Mitgliederbeiträge laut Kassabuch im Archiv des VIV

[27] Siehe Kopien im Abschnitt IX

[28] Mitgliederbeiträge laut Kassabuch im Archiv des VIV

[29] Siehe Kopien im Abschnitt IX