1900 -1910 - BZV Alberschwende

Chronik 1900-1910

 

Gründungsjahr 1900

Wie bereits im Vorwort angeführt ist, sind die Gründungs- und die sonstigen schriftlichen Unterlagen des Vereines bis einschließlich 1927 verlorengegangen. Lediglich ein Kassabuch, dessen erste Eintragung im Jahre 1916 erfolgte, ist noch vorhanden.

In der Fachzeitschrift „Bienenvater“ Jahrgang 1901, Nr. 2, Seite 27,  wurde über die Gründung von Zweigvereinen in der Monarchie im Jahre 1900 berichtet. Unter Vorarlberg wird berichtet, daß der Verein Alberschwende mit 19 Mitgliedern gegründet wurde. In der Nachfolgenden Statistik ist aber eine andere Mitgliederzahl angeführt.

In der Vorarlberger Landeszeitung Nr. 46, Seite 2, vom 26.02.1900, ist die Vereinsgründung ebenfalls verlautbart worden.1

Die Hoffnungen, den Gründungsakt zu finden, waren nicht von Erfolg gekrönt. Im Vorarlberger Landesarchiv ist diesbezüglich nichts mehr vorhanden. Bei Vereinsgründungen zu dieser Zeit mußte der Gründungsakt von der K.K. Bezirkshauptmannschaft Bregenz an die K.K. Statthalterei für Tirol und Vorarlberg in Innsbruck übersandt werden. Auf Anfrage beim Tiroler Landesarchiv wurde von dort mitgeteilt:

„Der Gründungsakt des Zweigvereines Alberschwende des Zentralvereines für Bienenzucht in Österreich in Wien, Zl. 6704 Verein BH. Bregenz von 1900, wurde zu einem Akt von 1908 übertragen. Die Akten von 1906 bis 1910 wurden 1945 durch Bombardements und deren Folgen (Brand, Wassereinwirkung) zum größten Teil vernichtet. Die Akten des Jahres 1908 fehlen aus der erwähnten Ursache zur Gänze.“[2]

Der Verein dürfte mit Sicherheit am 1. Jänner 1900 gegründet worden sein, denn in der Anzeige an die K.K. Bezirkshauptmannschaft Bregenz, vom 3. Jänner. 1912, über die Jahresversammlung am 7. Jänner 1912, ist bei der Tagesordnung unter Punkt 2. angeführt: „Verlesung der Protokolle und Infentura vom 1.1.1900“. Der Eingang dieser Anzeige ist im Repertorium 1912 der BH Bregenz unter der Aktenzahl C/6/XIX/52a vermerkt[3] (eine Kopie ist im Abschnitt IX abgelegt).

Im Bienenvater Nr. 12/1901 sind unter „Statistische Daten über den Stand der Bienenzucht im Gebiete des Centralvereines für Bienenzucht in Österreich im Jahre 1900“, auf den Seiten 246 bis 247 die statistischen Zahlen vom Verein Alberschwende angeführt.[4]


Zahl der Mitglieder:

Mitglieder am Anfang des Jahres:                                   12

Mitglieder am Ende des Jahres:                                      17

Anzahl der abgehaltenen Versammlungen:                         2

Vorträge wurden gehalten:                                                2

Zahl der Besucher:                                             30

Zahl der Bienenvölker in Wohnungen

in beweglichem Baue:

rückwärts:                                                                       5

rückwärts und oben:                                                         5

zusammen:                                                                    10

mit unbeweglichem Baue:

Strohkörbe:                                                                   44

mit gemischtem Baue:

Strohkörbe mit Rähmchenaufsatz:                                   14

Gesamtsumme:                                                               68

Völker

Im Vorjahre eingewintert:                                                 28

Im Frühjahre ausgewintert:                                              24

Schwärme:                                                                     25

Im Herbst eingewintert:                                                    68

Ertrag in Kilogramm:

Honig:                                                                            48

Wachs:                                                                          4

Durchschnittsertrag pro Stock in Kilogramm:

Honig:                                                                            0,7

Die ersten Aufzeichnungen von Mitgliedern stammen aus dem Jahre 1908 und sind in den Mitgliederbücher des Vorarlberger Imkerverbandes enthalten. Welche von diesen dort angeführten Imkern auch Gründungsmitglieder waren, läßt sich leider nicht feststellen. Sicher ist, daß Paul Dorner, geb. 29.06.1859, Hof 383, als Gründungsobmann, Johann Georg Schedler, geb. 15.05.1855, Eck 199, als Obmannstellvertreter, Johann Martin Flatz, geb. 25.07.1867, Schwarzen 360, als Schriftführer und Kaspar Gmeiner, geb. 14.10.1868, Bereute 93 als Ausschußmitglied zu den Gründungsmitgliedern gehörten. Dies kann im Bienenvater Nr. 2/1902 nachgelesen werden. Der dort als Kassier genannte Conrad Huber und die als Ausschußmitglieder bezeichneten Friedrich Josef Gmeiner und Konrad Huber scheinen aber in der ältesten vorhandenen Mitgliederliste von 1908 nicht mehr auf. Es konnte nicht geklärt werden, wo diese Imker wohnhaft waren.

Die Überlegung, sie könnten noch vor 1908 gestorben sein und deshalb in der Mitgliederliste nicht  mehr  aufscheinen, war  auch  nicht  von  Erfolg  gekrönt, denn die Durchsicht des Totenbuches beim Pfarramt Alberschwende bei den Jahrgängen 1900 bis 1910 verlief zumindest bei den letzten beiden völlig negativ.

Gefunden wurde aber ein Conrad Huber (siehe Schreibweise des Vornamens). Er ist geboren am 3. Juli 1838 und am 22. März 1904 gestorben. Er wohnte in Dreßlen 237, war ledig und von Beruf Senn. Beim jetzt dort wohnhaften Großneffe Wilhelm Oberhauser konnte auch nicht geklärt werden, ob er geimkert hat und somit möglicherweise der erste Kassier gewesen sein könnte. Es ist aber nicht auszuschließen, daß er Bienen gehalten hat, denn auch sein Neffe Martin Huber, Bühel 221, war Imker.


1901

 


Durch das nachstehende Protokoll aus dem Archiv des Vorarlberger Imkerverbandes, konnte Paul Dorner als Obmann ermittelt werden.




Am 21. Juli, nachmittags um 3 Uhr wurde im Gasthaus Taube eine Versammlung abgehalten, bei welcher Wanderlehrer Herr Hans Pechaczek einen Vortrag hielt. Zahlreiches Erscheinen, Gäste von allerorts und neue Mitglieder waren willkommen.[5]

Pechaczek war Wanderlehrer des Zentralvereines in Wien und in Euratsfeld NÖ wohnhaft.

In der Vorarlberger Landeszeitung wird am 20. August berichtet, daß in Dornbirn die konstituierende Sitzung des Landes=Verbandes für Bienenzucht stattgefunden habe. Diesem Landesverband gehöre unter anderem auch der Verein von Alberschwende an.[6]

Im Bienenvater wurde angekündigt, daß am Sonntag den 22. December 1901, nachmittags 3 Uhr im Gasthaus Taube die Generalversammlung abgehalten wird.[7]

Tagesordnung:       1.  Verlesung des Protocolles der letzten Versammlung

                            2.  Rechenschaftsbericht und Cassaabschluß pro 1901

                            3.  Neuwahl der Vereinsleitung

                            4.  Besprechung über den gegründeten Landesverband der

                                 Bienenzüchter und Bienenfreunde Vorarlbergs und

                                 Statutenvertheilung

                            5.  Besprechung wegen gemeinschaftlicher Bestellung von

                                 Cylinderstrohkörben, Magazinstöcken etc.

                            6.  Besprechung über die Vereinswabenpresse

                            7.  Vortrag des Obmannes über Vortheile der Bienenzucht

                            8.  Einzahlung des Vereinsbeitrages pro 1902

                            9.  Freie Anträge.

Alle jene Mitglieder, welche den Vereinsbeitrag pro 1901 noch nicht eingezahlt haben, wollen dies gefälligst baldmöglichst thun.

Paul Dorner Obmann.

Über die Jahreshauptversammlung wurde im Bienenvater folgendes berichtet: [8]


„Bericht über die am 22. December 1901 abgehaltene Jahreshauptversammlung. 1. Das Protocoll der letzten Versammlung wurde verlesen und als richtig befunden. 2. Der Rechen-schaftsbericht und Cassaabschluß wurden revidiert und als richtig anerkannt. 3. Als Obmann wurde wieder Paul Dorner, als dessen Stellvertreter Johann Georg Schedler, als Schriftführer Johann Martin Flatz und als Cassier Conrad Huber, als Ausschüsse Friedrich Josef Gmeiner, Konrad Huber und Kaspar Gmeiner gewählt. Die Mitglieder des Vereines schafften sich eine Kunstwaben-Gußform nebst Nebengeräthen an. Versammlungen wurden durch den Verein pro 1901 zwei abgehalten und eine Wanderversammlung durch den gegründeten Landesverband.

Martin Flatz                                                                                                      Paul Dorner

Schriftführer                                                                                                      Obmann“

In der ältesten Liste aus dem Jahre 1908, die beim damaligen Vorarlberger Imkerbund angelegt wurde und aus denen die Mitglieder unseres Vereines hervorgehen, sind der Kassier Conrad Huber und die Ausschußmitglieder Friedrich Josef Gmeiner und Konrad Huber nicht mehr enthalten.


1902

 

Im Bienenvater ist unter „Reisen der Wanderlehrer“ angekündigt, daß der Wanderlehrer Hans Pechaczek am 25. Juli den Verein Alberschwende besucht.[9]

In diesem Jahr wurde in Müselbach ein eigener Bienenzuchtverein gegründet. Auch über diesen Verein sind keine Unterlagen mehr vorhanden. Daß dieser Verein gegründet wurde, ist bei den Nachforschungen über den Bienenzuchtverein Alberschwende bekanntgeworden. Beim Vorarlberger Landesarchiv scheint nichts auf. Vom Landesarchiv für Tirol wurde folgendes mitgeteilt:

„Der Gründungsakt des Zweigvereines Müselbach des Vorarlberger Landes-Bienenzüchter-Vereins, Zl. 38880 Verein BH. Bregenz von 1902, wurde ebenso wie der Akt über dessen freiwillige Auflösung (Zl. 73604 von 1909) zu einem Akt von 1909 übertragen. Die Akten von 1906 bis 1910 wurden 1945 durch Bombardements und deren Folgen (Brand, Wassereinwirkung) zum größten Teil vernichtet.[10]


1903

 

Aus diesem Jahr bestehen keine Unterlagen.


1904

Aus diesem Jahr bestehen keine Unterlagen.

Laut Repertorium der BH Bregenz ist in dieser Behörde ein Protokoll übersandt worden. Die Geschäftszahl lautet 24487. Das Protokoll ist nicht mehr vorhanden.

Am 16. August ist der Schriftführer Johann Martin Flatz, Schwarzen 360, im Alter von 37 Jahren verstorben. Wer sein Nachfolger wurde, ist unbekannt.

Da in der Mitgliederliste von 1908 an 3. Stelle der Name Martin Flatz, Schwarzen, eingetragen ist und die Mitgliedschaft bis 1914 weiterbesteht, muß angenommen werden, daß die Bienen von seinen beiden Söhnen weiterbetreut wurden, die im 1. Weltkrieg gefallen sind. Bei den beiden Söhnen handelt es sich um:

Johann Peter Flatz, geb. 20.12.1994, gefallen am 27.05.1915 und

Alfons Flatz, geb. 10.03.1897, gefallen am 13.12.1916.


1905

 

Im Bienenvater ist unter „Reisen der Wanderlehrer“ angekündigt, daß der Wanderlehrer Johann Häusle am 31. Mai den Verein Alberschwende besucht.[11] Johann Häusle war in Klaus wohnhaft.

Kaspar Kohler, geb. 15.01.1877, Müselbach 358, ist dem Verein beigetreten.[12]


1906

 

Im Bienenvater wird folgendes berichtet:[13]

„Zweigverein Alberschwende  hielt am 20. Mai im Gasthause Adler eine Versammlung ab, zu der trotz des schlechten Wetters auch auswärtige Gäste erschienen waren. Herr Wanderlehrer Häusle hielt einen Vortrag über Königinnenzucht und Schwärme und gab auf ver-schiedene Anfragen treffliche Ratschläge.

Eduard Winder, Obmann.“

Über die abgehaltene Jahreshauptversammlung wurde im Bienenvater folgendes berichtet:[14]

„Zweigverein Alberschwende: Am 26. Dezember 1906 hielt der Zweigverein seine dies-jährige Generalversammlung mit folgender Tagesordnung ab:

1. Rechenschaftsbericht und Kassastand

2. Verlesung der Zuschrift betreffs der Vereinigung

3. Neuwahlen der Vereinsfunktionäre

4. Freie Anträge

Es waren auch Nichtmitglieder anwesend und erfolgte die Aufnahme einiger tüchtiger Imker. Auch wurde über die frühzeitige Fütterung bei futterarmen Stöcken gesprochen, damit Vorsorge getroffen werde, um noch manchen Stock zu retten. Die Versammlung war gut besucht und zeigte sich auch reges Leben zur Hebung des Vereines.

Winder, Obmann.“

Die Versammlung wurde am 24.12.1906 der K.K. Bezirkshauptmannschaft Bregenz angezeigt. Die Geschäftszahl ist laut Repertorium 25065. Der Bericht über die Versammlung ist bei der Behörde am 31.12.1906 eingegangen und hat die Geschäftszahl 25466. Beide Schriftstücke sind nicht mehr vorhanden.

Am 26. Dezember wurde mit Generalversammlungsbeschluß der Bienenzuchtverein Müselbach aufgelöst.[15]

1907

 

Aus diesem Jahr sind keine Aufzeichnungen mehr vorhanden.


1908

 

Im Bienenvater wurde folgendes verlautbart:[16]

„Zweigverein Alberschwende hielt am 1. Jänner 1908 seine Jahresversammlung ab. Die Versammlung war ziemlich gut besucht und es wurde beschlossen, pro Mitglied 2 Kronen Jahresbeitrag einzuheben, ebenso auch die Statutenänderung ehestens vorzunehmen. Betreffs der Neuwahl wurden sämtliche Funktionäre einstimmig wiedergewählt. Es zeigte sich reges Interesse und nahm die Versammlung einen animierten Verlauf, auch wurde allenthalben der Wunsch laut, die honigspendenden Pflanzen möchten wieder einmal ihre ´Schleußen` öffnen, daß uns die Bienlein die leeren Töpfe wieder füllen können.

Eduard Winder, Obmann“.

Das Ergebnis der Ausschußwahl wurde der K.K. Bezirkshauptmannschaft Bregenz angezeigt und ist dort am 9. Jänner unter Geschäftszahl 1029 eingelaufen. Das Schriftstück ist nicht mehr vorhanden.

Laut Repertorium der BH Bregenz sind vom Verein bei dieser Behörde folgende Schriftstücke eingegangen:

Am 25. Juni (GZ 15109) eine Urgenz betreffend Auflösung des Vereines,

am 29. Juli (GZ 16567) ein Schriftstück zur Auflösung des Vereines,

am 22. November (GZ 24321) das Protokoll betreff Auflösung des Vereines und

am 26. Dezember (GZ 26474) für die unten angeführte Versammlung.

Der Landesverband wurde umstrukturiert und mit dem Namen „Vereinigte Bienenzüchter“ an den Vorarlberger Landwirtschaftsverein angeschlossen. Dies hatte Statutenänderungen zur Folge, weshalb auch für die dem Landesverband angegliederten Bienenzuchtvereine neue Statuten bekamen. Dies hatte die Auflösung und Neugründung des Vereines zur Folge. Die Neugründung wurde in der Vorarlberger Landeszeitung mitgeteilt.[17]

Im Bienenvater wird weiters berichtet:[18]

„Bienenzuchtverein Alberschwende hielt Sonntag, den 27. Dezember 1908 im Gasthause zum Kreuz die diesjährige Generalversammlung ab, zu der Punkt halb 11 Uhr nach dem


Vormittags-Gottesdienste die Mitglieder zahlreich erschienen waren. Es war aus dem Rechenschaftsbericht zu entnehmen, daß, obwohl unsere Kasse schwach ist und im Jahre 1908 die Angliederung an die Vereinigten Bienenzüchter Vorarlbergs erfolgte, noch ein Kassastand von K 2.04 vorhanden war. Betreffs Neunwahlen wurden alle Vereinsfunktionäre wiedergewählt. Zum Schluß gabs noch eine Gratisverlosung von Vereinshoniggläsern.

Winder, Obmann“.

Der Verein hat 22 Mitglieder.[19]

Die älteste vorhandene Mitgliederaufzeichnung stammt aus dem Jahre 1908. Es handelt sich um ein Mitgliederbuch des Vorarlberger Imkerbundes, in dem von allen Vereinen die Mitglieder verzeichnet sind. Von den betreffenden Seiten wurden Kopien angefertigt, die im Abschnitt IX einliegen.

Es darf berechtigt angenommen werden, daß zumindest der Großteil dieser Mitglieder Gründungsmitgliedern waren.

Als Mitglieder scheinen folgende Personen auf:

(Die in Klammer angeführten Eintragungen stammen vom Verfasser)

Eduard Winder, Obmann, Hof, (geb. 12.11.1870, Hof 376)

Johann Georg Schedler, Eck (geb. 15.05.1855, Egg 199)

Martin Flatz, Schwarzen, (geb. 25.07.1867, Schwarzen 360, Schriftführer)[20]

Konrad Flatz, Bühel, (geb. 31.01.1860, Bühel 221)

Josef Flatz, Gemeindediener, Ahornach, Kassier, (geb. 27.12.1874, Ahornach 59)

Kaspar Köb, Adelsgehr, (geb. 06.04.1878, Dornbirn, Adelsgehr 2)

Johann Georg Flatz, Winsau, (geb. 14.04.1871, Dornbirn, Winsau)

Johann Georg Metzler, Stauder, (geb. 27.09.1861, Stauder 75)

Josef Ritter, Engloch, (geb. 25.11.1838, Engloch 261)

Pius Huber, Pfarrer, Müselbach, (geb. 03.03.1870)

Kaspar Kohler, Lehrer, Müselbach, (geb. 15.01.1877, Müselbach 358)

Johann Bereuter Müselbach, (06.02.1870, Müselbach 314)

Paul Dorner, Sattler, Hof, (29.06.1859, Hof 383)

Gustav Eberle, Buch, (geb. 20.03.1862, Buch HNr. 45)

Isidor Hopfner, Buch, (geb. 06.04.1891, Buch HNr 37)

Johann Georg Huber, Fischbach, (geb. 09.02.1869, Burgen 185)

Johann Georg Hopfner, Fischbach, (geb. 21.01.1846, Fischbach 193)

Martin Bereuter, Nannen, (geb. 25.05.1870, Nannen 217)

Gebhard Sinz, Schmied, Müselbach, (geb. 27.08.1850)


Josef Metzler, Lanzen, (geb. 29.05.1935, Feld 323)

Kaspar Gmeiner, Bereute, (14.10.1868, Bereute 93)

Konrad Bereuter, Stauder (geb. 22.12.1876, Stauder 72).

Nur für dieses Jahr scheinen Martin Bereuter Nannen, Gustav Eberle Buch und Pfarrer Pius Huber Müselbach, auf. Pius Huber war von 1899 bis 1909 Pfarrer in Müselbach.[21] Er war auch der letzte Obmann des Bienenzuchtvereines Müselbach, der im Jahre 1906 aufgelöst wurde.[22]


1909

 

Über dieses Jahr sind keine Aufzeichnungen oder Berichte vorhanden.

Der Verein hat 16 Mitglieder.[23]


1910

Über dieses Jahr sind keine Aufzeichnungen oder Berichte vorhanden.

Der Verein hat für 16 Mitglieder Beiträge entrichtet.[24] In dem im Archiv des VIV aufliegenden Mitgliederbuch sind 17 Mitglieder eingetragen.[25] Als neues Mitglied scheint Johann Schedler, geb. 14.01.1865, Ahornach 58, auf. Dazu ist jedoch zu sagen, daß die Bienen ausschließlich von seiner Gattin Creszentia Schedler, geb. 02.01.1860, betreut wurden.

Johann Georg Huber, Burgen 185, muß die Bienenhaltung aufgegeben haben, da er für weitere Jahre nicht mehr vermerkt ist.

Im Vereinsgebiet wurden 202 Völker gezählt.[26]




[1] Vorarlberger Landesbibliothek (Kopie im Abschnitt IX)

[2] Schreiben vom Landesarchiv Tirol im Abschnitt IX

[3] Repertorium der BH Bregenz 1912 im Landesarchiv

[4] Siehe Kopie im Abschnitt IX

[5] Bienenvater, Jahrgang 1901, Nr. 7, Seite 150

[6] Vorarlberger Landeszeitung Nr. 189, Seite 3 (Landesbibliothek)

[7] Bienenvater, Jahrgang 1901, Nr. 12, Seite 238

[8] Bienenvater Jahrgang 1902, Nr. 2, Seite 51

[9] Bienenvater, Jahrgang 1902, Nr. 7, Seite 182

[10] Schreiben von Landesarchiv Tirol im Abschnitt IX

[11] Bienenvater, Jahrgang 1905, Nr. 5, Seite 168

[12] Mitgliederliste 1949

[13] Bienenvater Jahrgang 1906, Nr. 6, Seite 200

[14] Bienenvater, Jahrgang 1907, Nr. 5, Seite 166

[15] Vorarlberger Landeszeitung Nr. 25, Seite 1 v 1.2.1909 (Kopie im Abschnitt IX)

[16] Bienenvater, Jahrgang 1908, Nr. 4, Seite 125

[17] Vorarlberger Landeszeitung Nr. 99, Seite 3, v 29.04.1908 (Landesbibliothek)

[18] Bienenvater, Jahrgang 1909, Nr. 4, Seite 124

[19] Mitgliederbuch und Mitgliederbeiträge laut Kassabuch im Archiv des VIV

[20] Martin Flatz ist bereits 1904 gestorben. Näheres siehe unter dem Jahr 1904

[21] Heimatbuch Alberschwende, Seite 101

[22] Vorarlberger Landeszeitung Nr. 25, Seite 1 v 1.2.1909 (Kopie im Abschnitt IX)

[23] Mitgliederbeiträge laut Kassabuch im Archiv des VIV

[24] Mitgliederbeiträge laut Kassabuch im Archiv des VIV

[25] Siehe Kopien im Abschnitt IX

[26] Tiroler-Vorarlberger Bienenzeitung, Jahrgang 1925, Nr. 5, Seite 136